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Logistik

Für die Flüssig-CO2-Versorgung kann entweder ein CO2-Niederdrucktank oder eine CO2-Einzelflasche bzw. ein CO2-Flaschenbündel jeweils mit Steigrohr genutzt werden. Die Druckluftversorgung erfolgt über das Hausnetz oder einen Schraubenkompressor. Ein Stromanschluss ist nicht notwendig. Es ist kein Mitarbeiter mit dem Befüllen der Strahlgeräte, dem Hin- und Hertransportieren von Trockeneisboxen oder dem Bestellen von Trockeneispellets beschäftigt.

Umwelt

Es werden keine gesundheitsgefährlichen Chemikalien oder Lösungsmittel eingesetzt. Verunreinigtes Abwasser, welches bei Hochdruckreinigern anfällt, wird vermieden. Es fällt nur eine geringe Abfallmenge zur Entsorgung an, da die CO2-Schneepartikel beim Auftreffen auf die Oberfläche verdampfen. Das eingesetzte CO2 ist ein Recyclingprodukt, das nicht zusätzlich erzeugt wird. Daher ist das Verfahren als umweltfreundlich eingestuft und verstärkt nicht den Treibhauseffekt.  

Verfügbarkeit

Das Betriebsmittel Flüssig-CO2 ist bei einer Versorgung über einen Niederdrucktank bzw. Einzelflaschen, Flaschenbündel oder Minitanks jederzeit einsatzbereit. Das Strahlmittel unterliegt keinen Qualitätsschwankungen durch Verluste oder Veränderungen bei Lagerung, Transport, Produktion und Lieferung. Flüssig-CO2 ist nahezu überall auf der Welt verfügbar. Es wird in unterschiedlichen Gebinden mit genormten Anschlüssen von Gaslieferanten angeboten.  

Anwendungsflexibilität

Neben dem Reinigen werden auch Oberflächen vor Lackier-, Beschichtungs- und Klebprozessen vorbehandelt. Weitere Anwendungen sind das Entgraten, Kühlen und Trennen. Es lassen sich sowohl feste Verunreinigungen, wie z.B. Partikel, Trennmittel, Schlichten, Leim-, Bitumen- und Lackrückstände, als auch pastöse bzw. flüssige Verunreinigungen, wie z.B. Öle, Fette und Wachse, rückstandsfrei entfernen.  

Nachbehandlung

Durch den trockenen und lösemittelfreien Prozess bleiben keine Rückstände auf der gereinigten Oberfläche. Die Kondenswasserbildung auf dem Bauteil ist gering, kann jedoch bei dünnwandigen metallischen Bauteilen auftreten. Falls notwendig wird die Prozessluft während der Reinigung über eine Druckluftheizung erwärmt. Eine Feuchtigkeitsbildung kann so vollständig vermieden werden. 

Materialbeeinflussung

Das CO2-Schneestrahlen schont das zu reinigende Substrat, da die Oberfläche nicht mit harten, verdichteten Partikeln mechanisch beeinträchtigt wird. Es lassen sich Metall-, Kunststoff-, Gummi-, Holz- und sogar Textiloberflächen reinigen. Selbst empfindliche Verbundwerkstoffe, weiche Metalle sowie Elektronikkomponenten können ohne Beschädigung bearbeitet werden. 

Wartung

Die CO2-Schneestrahlgeräte umfassen keine Wartungsteile, die monatlich oder wöchentlich kontrolliert werden müssen. Der Austausch von Verschleißteilen ist auf ein Minimum begrenzt. 

Automatisierung

Das CO2-Schneestrahlen kann leicht automatisiert eingesetzt werden. Der Anlagenaufbau kann sowohl getaktet als auch kontinuierlich im Durchlauf realisiert werden. Die flächige Bearbeitung ist durch den Einsatz von Flachdüsen mit Austrittsbreiten von bis zu 100 mm sehr effektiv. 

Bedienung

Der Mitarbeiter muss beim CO2-Schneestrahlen kein Strahlmittel manuell in eine Strahlanlage einfüllen. Die CO2-Schneestrahlgeräte sind in der Handhabung sehr einfach und haben ein übersichtliches Anzeige- und Bedienfeld. Die CO2-Schneestrahlpistole ist gewichtsoptimiert und ergonomisch gestaltet.

Arbeitsschutz

Der Bediener kommt beim CO2-Schneestrahlen nicht mit Trockeneis in Berührung, da ein manuelles Nachfüllen in die Strahlgeräte nicht erforderlich ist. Beim CO2-Schneestrahlen werden keine giftigen Stoffe eingesetzt. 

Handhabung

Das Schlauchpaket ist leicht und kann mit kleinen Biegeradien verlegt werden. Eine Abkühlung oder gar Versprödung des Schlauchpakets tritt nicht auf. Die Versorgungsschläuche für Druckluft und Flüssig-CO2 sowie das Schlauchpaket sind ohne Leistungsverluste in der Länge flexibel.  

Gewicht

CO2-Schneestrahlgeräte sind wesentlich leichter als Trockeneisstrahlanlagen. Ein Einsatz an schwer zugänglichen Orten gestaltet sich einfach. Ein CO2-Schneestrahlgerät kann von einem Mitarbeiter angehoben werden.

Platzbedarf

Für die Versorgung sind lediglich Leitungen für Flüssig-CO2 und Druckluft notwendig. Transportboxen für Trockeneispellets werden beim CO2-Schneestrahlen nicht benötigt. Es ist nur einer kleiner Flächenbedarf erforderlich.

Betriebskosten

Durch die Verwendung von Flüssig-CO2 und Druckluft sind die Betriebskosten beim CO2-Schneestrahlen gering.

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17.12.2018, 21:30
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