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Stand der Technik

Das Reinigen mit verschiedenen Arten von Kohlendioxid wird bereits seit mehreren Jahrzehnten eingesetzt. Bekannte Verfahren sind das Trockeneisstrahlen mit zylindrischen bzw. gescrambelten Trockeneispellets oder das Strahlen mit vom Trockeneisblock geschabten Trockeneispartikeln. Auf Grund der hohen Investitions- und Betriebskosten sowie der zum Teil auftretenden mechanischen Beeinflussung der Bauteiloberflächen konnten sich diese Verfahren nur zum Teil in der industriellen Anwendung etablieren. Eine Automatisierung war bisher nicht möglich.

Prozess

Das CO2-Schneestrahlen ist ein neuartiges Verfahren zum Reinigen und Vorbehandeln von Oberflächen. Die Versorgungsmedien sind Flüssig-CO2 und Druckluft. Das Strahlmittel, sogenannte CO2-Schneepartikel aus Trockeneis, werden erst in den CO2-Schneestrahlgeräten aus Flüssig-CO2 produziert. Der Anlagenaufbau ist sehr einfach. Für die Flüssig-CO2-Versorgung kann entweder ein CO2-Niederdrucktank oder eine CO2-Flasche bzw. ein CO2-Flaschenbündel jeweils mit Steigrohr genutzt werden. Die Druckluftversorgung erfolgt über das Hausnetz oder einen Schraubenkompressor. Ein Stromanschluss ist nicht notwendig. Die Reinigung bzw. Vorbehandlung erfolgt trocken, rückstandsfrei und umweltfreundlich. Darüber hinaus bietet die Technologie weitere interessante Vorteile.

Anwendung

Das CO2-Schneestrahlen wir oft auch als Trockeneisstrahlen oder CO2-Partikelstrahlen bezeichnet. Durch das flexible Steuerungskonzept kann das Verfahren manuell und automatisiert eingesetzt werden. Das Steuergerät selbst eignet sich sowohl für die mobile Anwendung als auch für die Installation an einem stationären Ort. Bei der manuellen Applikation bedient ein geschulter Mitarbeiter das CO2-Schneestrahlgerät direkt an der Strahlpistole und führt diese von Hand über die zu bearbeitende Bauteiloberfläche. Bei einer Automatisierungslösung wird die Bewegung durch einen Roboter durchgeführt und die Prozessbedienung ebenfalls über die Robotersteuerung geschaltet. Bei der Anlagenprojektierung sind ein ausreichendes Abluftsystem und eine Schallschutzumhausung bzw. persönliche Schutzausrüstung für den Bediener einzuplanen.

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26.06.2017, 15:44
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