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Manueller Einsatz

Anlagenaufbau beim manuellen CO2-Schneestrahlen

 

Das Steuergerät beinhaltet alle Sicherheits-, Anzeige- und Bedienelemente. Es verfügt über Anschlüsse für Flüssig-CO2 und Druckluft. Die Flüssig-CO2-Versorgung erfolgt bei den manuellen CO2-Schneestrahlgeräten meist mit CO2-Einzelflaschen (Inhalt bis 37,5 kg) oder CO2-Flaschenbündeln (Inhalt 450 kg) jeweils mit Steigrohr. Die Druckluftversorgung wird über das Hausnetz oder einen Schraubenkompressor bereit gestellt. Ein Stromanschluss ist nicht erforderlich. Der Druckluft-Versorgungsschlauch wird über Sicherheitskupplungen sowohl am Steuergerät als auch am Versorgungsanschluss installiert. Die Länge dieses Schlauches ist durch das Verbinden mehrerer Einzelschläuche flexibel und kann ohne Leistungsverluste bis zu mehrere 100 m betragen. Der Flüssig-CO2-Versorgungsschlauch ist ebenso in der Länge flexibel und jederzeit erweiterbar. Durch den hohen Versorgungsdruck in CO2-Einzelflaschen oder CO2-Flaschenbündeln (50 bis 60 bar) können lange Strecken bzw. große Höhenunterschiede bis zum Steuergerät ohne Verluste realisiert werden.

Das Schlauchpaket verbindet das Steuergerät mit der Strahlpistole. Es besteht aus einer Hochdruckleitung für Flüssig-CO2, einem speziellen Druckluftschlauch, pneumatischen Steuerleitungen, einem Erdungskabel, einer flexiblen Ummantelung sowie den Anschlüssen an das Steuergerät und die Strahlpistole. Das Schlauchpaket kann ohne Leistungsverluste in fast jeder Länge gefertigt bzw. nachträglich verlängert werden. 

Die Strahlpistole ist das technologische Herzstück des CO2-Schneestrahlgeräts. Hier findet die Erzeugung der CO2-Schneepartikel und die Dosierung in die Druckluftströmung statt. Die CO2-Mengeneinstellung ist ebenso an der Strahlpistole möglich. Zusätzlich befindet sich an der Strahlpistole ein ergonomischer Handgriff mit einem Sicherheitsbetätigungshebel. Die Strahlpistole ist thermisch isoliert, so dass ein Kontakt mit kalten Oberflächen und eine Kondenswasserbildung vermieden wird.

Die Düse kann als Rund-, Flach- oder Sonderdüse ausgeführt sein. Sämtliche Düsen sind strömungstechnisch optimiert und aus einem schlagzähen, thermisch isolierenden Spezialkunststoff gefertigt. Ein Verschleiß der Düse tritt nicht auf. Mit Flachdüsen lassen sich Strahlbreiten von mehr als 100 mm realisieren.

Automatisierung

Anlagenaufbau beim automatisierten CO2-Schneestrahlen

 

Automatisierte CO2-Schneestrahlanlagen werden bereits vielfach prozesssicher im Dauerbetrieb (24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr) eingesetzt. Mit einem Steuerschrank können sowohl eine als auch mehrere CO2-Schneestrahldüsen angesteuert und überwacht werden. Die Anlagen werden kundenspezifisch ausgelegt und gefertigt.

Die Flüssig-CO2-Versorgung erfolgt mit einem Niederdrucktank, einer Druckerhöhungsstation und einer isolierten CO2-Ringleitung. Die Druckluft wird über das Hausnetz oder einen separaten Schraubenkompressor bereitgestellt. Der Steuerschrank umfasst sämtliche nach neuestem Stand der Technik notwendigen Komponenten für Sicherheit, Betrieb, Prozesskontrolle und -überwachung. Die CO2-Schneestrahldüse ist mit einem Roboteradapter ausgeführt und kann über diese Schnittstelle entweder fest an einer Anlage oder flexibel an einen Portal- oder Achsroboter adaptiert werden. Bei Verwendung eines Niederdrucktanks hat das Flüssig-CO2 eine Temperatur von ca. -20 °C. Aus diesem Grund sind sämtliche Rohrleitungen und Schläuche thermisch isoliert. Die Druckerhöhungsstation und die Isolation gewährleisten, dass das CO2 auch bei langen Versorgungsleitungen immer flüssig zur Verfügung steht. Der Tankinhalt wird vollautomatisch überwacht und bei Bedarf vom Gaslieferanten mit einem Tankwagen aufgefüllt. Durch dieses Versorgungskonzept sind die Betriebskosten sehr gering.

Bei geringen Flüssig-CO2-Verbräuchen kann die Versorgung prinzipiell auch mit CO2-Einzelflaschen oder CO2-Flaschenbündeln jeweils mit Steigrohr erfolgen. Nur für diesen Fall ist die Automatisierung des CO2-Schneestrahlsystems mit den manuellen Standardgeräten und einer AutoControl-Einheit umsetzbar.

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24.01.2018, 06:24
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